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Infoabend Erziehungsstelle als Beruf: 16.01.2018

Die Mitarbeiterinnen von proFam sind Heldinnen und leisten Außergewöhnliches: Sie bieten Kindern ein Zuhause, die durch traumatische Erlebnisse und Schicksalsschläge in ihrer sozialen Entwicklung stark beeinträchtigt sind und nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. ProFam-Mitarbeiterinnen bieten Kindern die Chance, in einer Familie anstatt in einem Heim aufzuwachsen. Das heißt, die Mitarbeiterinnen von proFam sorgen für Kinder, die eine so intensive Betreuung benötigen, die Pflegefamilien in den meisten Fällen schwer leisten könnten.

Für die Mitarbeiterinnen von proFam ist ihre Aufgabe nicht nur Beruf, sondern auch Berufung.

Im Folgenden kommen 7 proFam-Mitarbeiterinnen zu Wort, die konkret und anschaulich von ihren persönlichen Erfahrungen und ihrer Arbeit in einer Erziehungsstelle erzählen. Ausführlich beschreiben sie ihre Motivation, die Licht- und Schattenseiten ihrer Arbeit, die Herausforderungen bei der Betreuung der Kinder und den nicht immer einfachen Umgang mit den leiblichen Eltern. Welche Herausforderungen ihre Aufgabe mit sich bringt und was ihre Arbeit trotz vieler Anstrengungen so lohnenswert macht, sehen die Mitarbeiterinnen individuell unterschiedlich. Machen Sie sich ein Bild davon, wie abwechslungsreich und befriedigend die Arbeit in einer Erziehungsfamilie sein kann.

Anmerkung: Die Namen der Erziehungsfamilien und der Kinder sind aus Schutz für deren Arbeit abgeändert.

7 Erziehungsstellen berichten aus ihrem Alltag


1) HEIDI MÜLLER
› Zu sehen, wie Kinder aufwachsen und unsere Hilfe mit Liebe und Vertrauen erwidern, ist ein großes Geschenk.


2) BEATE VOLKS
› Wir haben die Entscheidung, ein geistig behindertes Kind aufzunehmen, nie bereut.


3) STEFFI MANN
› Man kann den Kindern nur Hilfestellungen bei ihrer Entwicklung geben – und das machen wir gerne, das ist unsere Aufgabe.


4) ILONA BROCK
› Was ich selber als Kind nicht hatte, möchte ich jetzt zu mehr als 100 Prozent weitergeben.


5) MARTHA SCHULLER
› Die meist schlimmen Erfahrungen, die die bei uns untergebrachten Kinder mitbringen, haben das Leben meiner eigenen Kinder nachhaltig beeinflusst.


6) CARO HAGEN
› Irgendwie bleiben die Pflegekinder auch immer deine Kinder.


7) CHRISTA DÖRFLER
› Zuhause bin ich einfach Mutter, auch wenn ich einen offiziellen Auftrag habe.